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Komplexe bauklimatische Aufgaben bearbeiten wir mit Thermischen Gebäudesimulationen.
Sie bilden das thermische Verhalten von Gebäuden für jede Stunde des Jahres nach.
Leichte Bauweisen, große Fensterflächen, innenliegende Sonnenschutzeinrichtungen oder
thermische Lasten heutiger Büro-EDV können zu unerträglich hohen Raumtemperaturen
führen. Auch eine normgerechte Planung des sommerlichen Wärmeschutzes nach
Energieeinsparverordnung und DIN 4108 gewährleistet nicht unbedingt ein gutes oder erträgliches
sommerliches Raumklima. Mit dem Werkzeug "Thermische Gebäudesimulation" können wir
heutzutage für Planungsalternativen die Auswirkungen auf Raumklima und Energieverbrauch
überprüfen und die thermisch und wirtschaftlich optimale Lösung entwickeln.
Anwendungen
- Maximaltemperaturen im Jahresverlauf
- Häufigkeitsanalyse von Temperaturen
- Jahresenergieverbrauch
- Vergleich von Wärmeschutzstandards, Verglasungen, Sonnenschutz innen / außen, Heiz- und Kühlsystemen
- Temperaturprofil und Luftströmung in hohen Räumen, Glashallen
- Thermisches Verhalten von Doppelfassaden
- Behaglichkeitsprofile, örtliche Strahlungstemperatur
- Lastverhalten von Kühldecken, Bauteiltemperierung, Lüftungsanlagen
- Statistik von Luftwechselraten durch Fensterlüftung, Wind, Auftrieb
- kritische Oberflächentemperaturen durch Sonneneinstrahlung und Wärmestau (Verbundsicherheitsglas, Sprinkler, Tauwasser)
- Dynamische Heiz- oder Kühllastberechnungen zur Minderung der Auslegungsgröße von Heiz- bzw. Kältezentralen
Nutzwert
- Absicherung von Grundsatzentscheidungen zu Kühlung, Sonnenschutz und Wärmeschutz im Vorentwurfsstadium
- Verhinderung planerischer Fehlentwicklungen
- Planungssicherheit zur Einhaltung von Temperaturgrenzwerten: Arbeitsstättenrichtlinie, Baubeschreibung
- Verschiedene
Gerichtsurteile
zur 26 °C- Obergrenze in Arbeitsräumen erfordern planerische Nachweise bei Neubau und Sanierung
- Nachweis der Luftwechselraten nach Arbeitsstättenrichtlinie
- Erhöhung der Produktivität am Arbeitsplatz
- 85 % der Immobilienkosten sind Betriebskosten. Eine bauklimatische Optimierung kann ein Vielfaches des Planungsaufwandes
durch Kostenminderung für Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung einsparen.
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